Krankenhaus-Transformationsfonds
KHTF in Bremen
Zuständige Behörde, Förderbedingungen und konkreter Antragsweg, fundiert recherchiert und auf Ihre Klinik übertragen.
Aktueller Umsetzungsstand
Wie Bremen den KHTF umsetzt.
Die Deputation für Gesundheit, Pflege und Verbraucherschutz hat am 16.06.2026 die Verteilung der ersten KHTF-Mittel beschlossen: Gesundheit Nord und Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide erhalten über die kommenden Jahre zusammen mehr als 150 Mio. €, davon rund 46 Mio. € Landesanteil. Zwei Drittel trägt der Bund, die Genehmigung des Bundesamts für Soziale Sicherung steht noch aus. Gesundheit Nord verwendet den Großteil für die Verlagerung des Klinikums Links der Weser nach Bremen-Mitte, Reinkenheide für den Umbau der Notaufnahme. Parallel aktualisiert die Senatorin für Gesundheit den Krankenhausrahmenplan. Der KHTF-Antragsweg läuft bisher über den Senat; eine eigenständige Landesförderrichtlinie ist nicht öffentlich.
- Eckdaten
- Deputationsbeschluss 16.06.2026: über 150 Mio. € für Gesundheit Nord und Reinkenheide, davon rund 46 Mio. € Land. Genehmigung des BAS ausstehend.
Zuständige Stelle
Wer in Bremen entscheidet.
Anträge zum Krankenhaus-Transformationsfonds werden in Bremen gebündelt und an das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) weitergeleitet. Erste Anlaufstelle für Krankenhausträger:
Landesministerium
Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz (SGFV)
Zur offiziellen ThemenseiteAntragsweg
Vom Vorhaben bis zum Mittelabruf.
Der KHTF läuft als Bund-Länder-Programm. Anträge werden vom Land gebündelt und ans BAS weitergegeben, die Co-Finanzierung trägt das Land. So sieht der Weg in der Praxis aus:
- 01
Bedarf und Vorhaben strukturieren
Identifikation förderfähiger Vorhaben anhand der acht Fördertatbestände, Abgleich mit Versorgungsauftrag und Krankenhausplan, Wirtschaftlichkeits- und Risikobetrachtung.
- 02
Anmeldung beim Land
Förmliche Anmeldung beim zuständigen Landesministerium, regelmäßig zu Stichtagen. Land prüft, priorisiert und bereitet die Bündelung der Anträge vor.
- 03
Bündelung und Einreichung beim BAS
Land reicht die Anträge gesammelt beim Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) ein. Voraussetzung ist die landesseitige Kofinanzierung von mindestens 30 % (2026 bis 2029) bzw. 50 % (ab 2030).
- 04
Bewilligung und Mittelabruf
Förderbescheid durch das BAS, anschließender Mittelabruf nach Baufortschritt bzw. Vorhabensumsetzung. Berichtswesen und Verwendungsnachweis nach Förderrichtlinie.
Begleitung im Antragsprozess
Wie ich Sie in Bremen unterstütze.
Mit Erfahrung aus laufenden Verfahren bringe ich landesspezifische Anforderungen, Kofinanzierungs-Logik und die Anschluss-Schritte ans Bundesamt für Soziale Sicherung strukturiert zusammen, von der Bedarfsermittlung über die Strukturierung Ihrer Vorhaben bis zur formgerechten Antragstellung beim zuständigen Ministerium.
Den Schwerpunkt setze ich dabei nicht auf Standardprozesse, sondern auf eine substantielle Vorbereitung, die zugleich der BAS-Förderlogik und Ihrem Versorgungsauftrag im Krankenhausplan gerecht wird.
Typische Fragestellungen
- Welche meiner Vorhaben qualifizieren sich für welchen der acht Fördertatbestände?
- Wie sieht die landesseitige Kofinanzierungs-Logik konkret aus, und welche Mittel kann ich realistisch ansetzen?
- Welche Stichtage und Verfahrensschritte sind in meinem Bundesland bindend?
- Wie strukturiere ich den Antrag so, dass er zugleich BAS-konform und passend zum Krankenhausplan ist?
- Welche Unterlagen, Gutachten und Nachweise muss ich frühzeitig vorbereiten?
Quellen
Quellen zum Nachlesen.
Inhalte dieser Seite basieren ausschließlich auf öffentlich verfügbaren Quellen der Landes- und Bundesbehörden. Stand: 10. Mai 2026. Für rechtsverbindliche Aussagen konsultieren Sie bitte direkt die jeweilige Originalquelle.
- Senatorin für Gesundheit Bremenhttps://www.gesundheit.bremen.de/
- Krankenhauswegweiser Bremen, Krankenhausplanung und -investitionenhttps://www.krankenhauswegweiser.bremen.de/dokumente/krankenhausplanung-und-krankenhausinvestitionen-1967
- Pressestelle des Senats Bremen, 16.06.2026: Bremen stellt Millioneninvestitionen für Kliniken zur Verfügunghttps://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/bremen-stellt-millioneninvestitionen-fuer-kliniken-zur-verfuegung-486814
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