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Marc-Philipp Kutschis

Über mich

Marc-Philipp Kutschis

Krankenhäuser und Träger beauftragen mich für Vorhaben, die sich im laufenden Betrieb nicht nebenher steuern lassen: europaweite Vergabeverfahren, die Einführung klinischer Systeme, geförderte Digitalisierungsprojekte mit Nachweispflicht. Master of Arts in Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, Zertifizierter Vergabepraktiker, KI-Beauftragter und KI-Manager mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation.

Meine berufliche Grundlage sind elf Jahre im Krankenhaus, überwiegend an einer Universitätsklinik. Vom internen Controlling über das Qualitätsmanagement bis zur kaufmännischen Leitung einer Klinik, mit Verantwortung für Wirtschaftsplanung, Personal- und Sachbudgets sowie das Berichtswesen an die Direktion.

Seit 2022 begleite ich Häuser und Träger von außen. Der Schwerpunkt liegt auf Digitalisierungsvorhaben: der Einführung klinischer Systeme, der Beschaffung über europaweite Verfahren und der förderrechtlichen Begleitung von Projekten nach dem Krankenhauszukunftsgesetz.

Der Erfolg solcher Vorhaben entscheidet sich früh. Er hängt daran, ob Ärztlicher Dienst, Pflege, IT und Medizintechnik ihre Anforderungen einbringen konnten, bevor konfiguriert wird, und ob Zusagen im Projektverlauf verbindlich bleiben. Diese Abstimmung zu organisieren und nachzuhalten, ist ein wesentlicher Teil meiner Arbeit.

Fachlich halte ich das Feld aktuell, in dem ich arbeite: 2023 die Weiterbildung zum Zertifizierten Vergabepraktiker, 2026 die TÜV-Qualifikationen zu Künstlicher Intelligenz und der Masterabschluss im Jahr davor.

Wenn bei Ihnen ein Vorhaben dieser Art ansteht, sprechen wir gern unverbindlich darüber, wie sich der Zuschnitt sinnvoll anlegen lässt.

Werdegang

Elf Jahre Krankenhaus, seither Beratung.

Vom internen Controlling über das Qualitätsmanagement bis in die kaufmännische Leitung, den größten Teil an einer Universitätsklinik. Diese Innensicht prägt, wie ich Projekte anlege: mit realistischen Annahmen darüber, welche Kapazität ein Haus neben dem laufenden Betrieb tatsächlich aufbringen kann.

  1. Beratung von Krankenhäusern und Trägern zu Vergabe, Fördermitteln, Projektmanagement und Künstlicher Intelligenz. Schwerpunkt auf Vorhaben, für die im Haus keine eigene Steuerungskapazität verfügbar ist.

  2. Leitung von Digitalisierungsprojekten nach dem Krankenhauszukunftsgesetz, Vergabe- und Vertragsmanagement in IT-Großprojekten. Aufbau und Führung des Consulting-Teams mit vier Kolleginnen und Kollegen.

  3. Aufbau einer neuen Stabsabteilung für die zentrale Koordination der OPS-Strukturprüfungen, einschließlich Berichterstattung an den klinischen Vorstand.

  4. Kaufmännische Steuerung der Fachbereiche Neurologie und Psychosoziale Medizin.

  5. Verantwortung für alle administrativen Bereiche der Klinik: Wirtschaftsplanung, Personal-, Sach- und Investitionsbudgets, Berichtswesen für die Klinikdirektion.

  6. Mitglied der Klinikdirektion. Leitung von Klinik- und Verbundprojekten, Aufbau des Qualitätsmanagements bis zur Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015, anschließend Qualitätsmanagementbeauftragter.

  7. Beauftragter für die Umstellung auf das pauschalierende Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP), Weiterentwicklung von Controlling und Berichtswesen.

Qualifikationen

Qualifikationen, die im Klinikkontext zählen.

Die beiden TÜV-Qualifikationen sind über PersCert öffentlich hinterlegt und lassen sich direkt verifizieren.

Master of Arts (M.A.)

Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, RPTU Kaiserslautern-Landau, abgeschlossen 2025. Berufsbegleitend absolviert. Masterarbeit zu agilem Management als Erfolgsfaktor der digitalen Transformation in Krankenhäusern.

Gesundheitsökonom

Seit 2013 im deutschen Gesundheitswesen, davon zehn Jahre in leitenden Funktionen mit Verantwortung für Krankenhausfinanzierung, Controlling und Prozesse.

Zertifizierter Vergabepraktiker

Reguvis Akademie, 2023, Abschlusstest mit sehr gut. Seitdem laufend im Einsatz bei nationalen und europaweiten Verfahren, von der Bedarfsermittlung bis zum Zuschlag.

Berechtigung nach § 21 Abs. 5 Satz 1 KHSFV

Schulungsprogramm des Krankenhauszukunftsfonds, 2022. Grundlage für die Tätigkeit als beauftragter IT-Dienstleister in geförderten Vorhaben.

Zertifizierter KI-Beauftragter

TÜV Rheinland geprüfte Qualifikation, PersCert TÜV, gültig bis 04/2029. Für rechtssichere und wirkungsvolle KI-Anwendungen im Klinikalltag.

Zertifikat verifizieren

Zertifizierter KI-Manager

TÜV Rheinland geprüfte Qualifikation, PersCert TÜV, gültig bis 05/2029 (Zert.-Nr. 4063150). Vertieftes Methodenwissen für die operative Umsetzung von KI-Projekten in der Praxis.

Zertifikat verifizieren

Ausgewählte Projekte

Acht Vorhaben, von der Universitätsklinik bis zum Verbund.

Aus Rücksicht auf meine Auftraggeber ohne Namen. Bei jedem Eintrag ist die Rolle ausgewiesen, damit erkennbar bleibt, wo ich geführt und wo ich zugearbeitet habe. Zu Ablauf, Ergebnissen und den Punkten, die sich im Rückblick anders lösen ließen, gebe ich im Gespräch gern Auskunft.

Rolle
  • Konfessioneller Krankenhausträger, elf Häuser, rund 13.000 Beschäftigte

    Digitalisierungsprogramm nach dem Krankenhauszukunftsgesetz

    Planung und Umsetzung mehrerer Fördervorhaben, darunter ein Patientenportal, die Modernisierung der digitalen Pflege- und Behandlungsdokumentation sowie des Medikationsmanagements.

    Externe Projektleitung

  • Klinik der Maximalversorgung, rund 450 Betten

    Digitalisierungsprogramm bis zum Projektabschluss

    Über mehrere Jahre begleitet, vom Antrag bis zum Verwendungsnachweis. Der 2025 abgeschlossene Fördertatbestand umfasste die Einführung einer Anästhesiedokumentation, eines klinischen Archivs und der digitalen Visite.

    Externe Projektleitung, IT-Dienstleister nach § 21 Abs. 5 KHSFV

  • Krankenhausverbund mit zwei Standorten

    Digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation, 19 Teilprojekte

    Darunter die Einführung der Anästhesie- und OP-Dokumentation und eines Intensiv-PDMS mit Anbindung der Medizintechnik über HL7, ergänzt um digitale Spracherkennung und mobile Dokumentation am Patientenbett.

    Förder- und nachweisrechtliche Begleitung

  • Krankenhausträger mit vier Standorten

    IT-Beschaffungsprogramm mit über zwanzig Einzelvorhaben

    Von Patientenportal und Identity- und Access-Management über digitale Spracherkennung bis zum Refresh der Intensivdokumentation. Verfahrenswahl, Vergabeunterlagen, Angebotswertung und Dokumentation.

    Vergabe- und Beschaffungsmanagement

  • Universitätsklinikum, rund 1.500 Planbetten

    Einführung einer Softwarelösung für die Patientendokumentation

    Im Zuge der Umstellung auf das PEPP-Entgeltsystem, einschließlich Wissensvermittlung und Softwareschulungen für die Anwenderinnen und Anwender.

    Teilprojektleitung

  • Universitätsklinikum, rund 1.500 Planbetten

    Konzeption und Einführung eines psychiatrischen Patientenmanagements

    Von der Konzeption über die Planung bis zur Einführung in den Klinikalltag.

    Projektleitung

  • Universitätsklinikum, rund 1.500 Planbetten

    Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015

    Umsetzung der Normvorgaben in der Klinik sowie Vorbereitung und Begleitung der Gesamthauszertifizierung.

    Teilprojektleitung, Qualitätsmanagementbeauftragter

  • Universitätsklinikum der Maximalversorgung, über 1.500 Planbetten

    Aufbau einer Stabsabteilung für externe Strukturprüfungen

    Zentrales Monitoringsystem, Einführung digitaler Unterstützungssysteme und interner Vorprüfungen, um Risiken früh zu erkennen.

    Referent, Projektmitarbeit

Publikationen und Gremien

Publikationen und Gremienarbeit.

Publikationen

Zwei Fachbeiträge zum Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik, entstanden während der Einführung von PEPP an der Klinik.

  • Häring B, Kutschis M, Bleich S. „PsychVVG: Spekulation als Grundlage der Vorbereitung.“ PSYCH up2date. 2017;11(01):5.

    DOI: 10.1055/s-0042-121671
  • Häring B, Kutschis M, Bleich S. „Das neue Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik: Herausforderungen, Chancen und Risiken einer neuen Leistungsvergütung.“ Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie. 2014;82(1):30–38.

    DOI: 10.1055/s-0033-1356344

Gremien und Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Medizincontrolling e. V. (DGfM)

    Mitglied

  • Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD)

    Arbeitsgruppe „PSYCH-Vorschlagsverfahren“, Mitarbeit beendet

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